TSVG – oder „Rechnen mit Tante Friederike“

Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von „Rechnen mit Tante Friederike“!

Heute rechnen wir #tsvg 😍. Dafür brauchen wir eigentlich nur ein paar #Grundrechenarten und eine schöne kleine #Textaufgabe.

Angenommen, alle #ÄrztInnen und #PsychotherapeutInnen und #Hebammen sind voll ausgelastet. Völlig übertriebene, total irreale Voraussetzung, aber damit rechnen wir jetzt mal. Sorry. Das kennt ihr ja noch aus der #Schule… diese völlig realitätsfremden Textaufgaben.

Also, das #Gesundheitssystem ist voll ausgelastet. Es gibt keine neuen #Kassensitze, für niemanden.

Jetzt kommt tsvg. Alle Beteiligten müssen jetzt 5 Stunden „Offene Sprechstunde“ anbieten, damit die Kranken schnell einen ersten Termin bekommen.

Nehmen wir einen #Facharzt, der 50 Stunden pro Woche arbeitet und (der einfachheitshalber) in den 50 Stunden 50 Untersuchungen macht.

Mit der „offenen Sprechstunde“ macht er demnächst noch 45 Untersuchungen pro Woche. Also 10% weniger von dem, was er machen sollte. Seine Wartezeit beträgt 12 Monate.

Durch die 10% weniger #Untersuchungen verlängert sich seine Wartezeit um 10%.

Wieviel beträgt sie nach Einführung vom #TerminServiceundVersorgungsgesetz? Naaaaa?

13,2 Monate.

Ist das eine Verbesserung?

Naaaaaaa? 😍 @jensspahn

#rocketscience #gesundheitspolitik #gesundheitsminister #gesundheitsministerium

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